Priorin M. Daniela Bieri

Adresse

Benediktinerinnen-
kloster
Spisstrasse 1a
6067 Melchtal

Telefon / Fax

041 669 70 20
041 669 70 27 Fax

Homepage / E-Mail

www.kloster-melchtal.ch
osb@kloster-melchtal.ch

Gästeangebot

Frauen / Männer /
Gruppen

1
Das Kloster von Süden
2
Die Schwestern beim Chorgebet
3
Die Künstlerin Sr. Chantal Hug an der Arbeit
4
Beerenauslese im Innenhof des Klosters
5
Winterarbeit, Schwester beim Schneeräumen

Benediktinerinnenkloster
St. Niklaus von Flüe

Anfänge

Das Benediktinerinnenkloster Melchtal im Kanton Obwalden wurde 1866 vom Weltpriester Balthasar Estermann aus dem Kanton Luzern gegründet. Nach seinem frühen Tod wurde die kleine Gemeinschaft vom Kaplan des Dorfes, dem Engelberger Pater Berchtold Fluri, betreut. Er gab ihr die Benediktsregel und unterstellte sie dem Abt von Engelberg.

Bildungsarbeit

Ein Hauptgewicht legten die Schwestern von Anfang auf die Ausbildung von Mädchen. Nach den ersten Internatsgebäuden wurden zwischen 1956 und 1976 neue Wohn- und Schulgebäude errichtet, die bis 100 Mädchen Platz boten. Im Jahr 1998 mussten die Schwestern die Schule aus personellen und finanziellen Gründen schliessen.

Heute und morgen

Seit der Aufhebung des Schulbetriebes konzentrieren sich die Schwestern auf die Aufnahme von Gästen und auf das Angebot „Kloster auf Zeit“. Ihre vorrangige Aufgabe und ihre geistige Grundlage sind die Eucharistiefeier, das Stundengebet, die Schriftlesung und die Anbetung.

Die Schwestern betreiben eine kleine Handweberei, einen Klosterladen und führen eine permanente Ausstellung, in der die Künstlerin des Klosters ihre Werke zeigt. Der Haushalt wird mit Hilfe von Mitarbeiterinnen geführt. Beim Pflegen der Betagten und Kranken unterstützen Fachfrauen der Spitex die Schwestern.

Wichtig sind für die Schwestern auch in Zukunft der Lobpreis Gottes und das Gebet für die Menschen; das Gemeinschaftsleben in gegenseitiger Achtung und in vertrauensvoller Atmosphäre; Hilfe und Rat suchenden Menschen Zeit zu schenken und sie am Glauben und an der Hoffnung der Schwestern teilhaben zu lassen.